Ablöse der Bibliothekenverbundsoftware Aleph 500

Die Ablöse der im Österreichischen Bibliothekenverbund eingesetzten Bibliotheksverwaltungssoftware (Aleph 500) und der Wechsel zu einem den Anforderungen digitaler Bibliotheken gerecht werdenden Bibliotheks-und Informationsverwaltungssystem steht unmittelbar bevor.
An dem Vergabeverfahren, das von der Verbundzentrale des Österreichischen Bibliothekenverbundes durchgeführt wird, beteiligen sich die Universitätsbibliotheken aktiv.


Urheberrechtsnovelle 2014

In den Prozess der Novellierung des Urheberrechtsgesetzes, der durch die Umsetzung zweier EU-Richtlinien erforderlich wurde, bringt sich das ubifo mitgestaltend ein. Schwerpunkte dabei sind: Änderung des Zitatrechts, Umsetzung der Richtlinie über „Verwaiste Werke“, Urheberrecht und Kataloganreicherung, Zweitveröffenlichungsrecht.
VerteterInnen der Universitätsbibliotheken Österreichs haben dazu Gespräche mit mehreren Interessengruppen geführt (mit Vertretern der Verwertungsgesellschaften, mit Wissenschaftssprechern verschiedener Parteien, dem Kabinett des Bundesministeriums für Justiz, dem Vorsitzenden des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels und dem Präsidenten des Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverbands).


AG Verteilte Archivierung


2010 wurde aus Mitgliedern des ubifo eine AG Verteilte Archivierung eingerichtet. Ziel der AG ist die Entwicklung eines Konzeptes, dass die dauerhafte Archivierung zumindest eines Print-Exemplares sicherstellt, das an einer österreichischen Universitätsbibliothek vorhandenen ist. Basis des zu entwickelnden Kooperationsmodells, das bis 2012 vorliegen soll, ist die vertragliche Selbstverpflichtung aller an der Kooperation interessierten Universitäten.

Mit 31.01.2013 wurde der Kooperationsvertrag zur gemeinsamen Archivierung der an österreichischen Universitätsbibliotheken vorhandenen gedruckten Zeitschriftenbestände von den 20 Gründungsmitgliedern unterschrieben. Damit beteiligen sich sämtliche österreichische Universitätsbibliotheken an diesem Projekt, das die dauerhafte aber auch kostensparende Archivierung von Printzeitschriften zum Ziel hat.
Als erstes Paket, das diesen Vertragsbedingungen entsprechend archiviert werden soll, wurden die Zeitschriften der American Physical Society ausgewählt. Eine diesbezügliche Zusatzvereinbarung wurde von den beteiligten Institutionen bereits ausgearbeitet und wird bis Ende 2013 umgesetzt.

AG Open Access Bestandsaufnahme

Die AG „Bestandsaufnahme Open Access an den österreichischen Universitäten“ wurde im November 2011 vom ubifo mit der Zielsetzung eingerichtet, den aktuellen Status Quo von Open Access an den 21 öffentlichen Universitäten zu erheben und damit eine Basis für zukünftige, insbesondere auch gemeinsame Projekte und Initiativen zu legen.
Ein Bericht wurde im April 2013 vorgelegt und basiert auf einer Umfrage unter den Universitätsbibliotheken im Zeitraum Februar/März 2012 mit redaktioneller Einarbeitung der aktuellsten Entwicklungen.

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Buchprojekt: Universitätsbibliotheken im Fokus

Das ubifo hat es sich als Initiator und Motor für dieses Projekt zum Ziel gesetzt, einen kompakten Überblick über die Kernaufgaben sowie die künftigen Rollen der Universitätsbibliotheken sowie über Kooperationen derselben mit wichtigen Partnerinstitutionen zu geben.
Im November 2013 ist als Ergebnis der Sammelband "Universitätsbibliotheken im Fokus: Aufgaben und Perspektiven der Universitätsbibliotheken an öffentlichen Universitäten in Österreich" als Band 13 der Schriften der VÖB erschienen. Er beinhaltet 23 Fachbeiträge sowie kurze Porträts aller 20 Universitätsbibliotheken der öffentlichen Universitäten in Österreich.

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Zwei Kapitel als Open Access Publikationen:
Einleitung (OA) >>
Forum Universitätsbibliotheken Österreichs (OA) >>

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AG Nationale Studie

2010 beschäftigte sich eine vom ubifo eingerichtete und aus seinem Kreis zusammengesetzte AG Nationale Studie mit der Frage, ob bzw. in welcher Form eine Studie über zukünftige Anforderungen an die österreichischen Universitätsbibliotheken erstellt werden kann. Nachdem viele der zu klärenden Fragen die im Österreichischen
Bibliothekenverbund vertretenen Bibliotheken in ihrer Gesamtheit betreffen, wird derzeit geprüft, ob das Thema in geeigneter Form auf diese Ebene transferiert werden kann.