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Wien

Universitätsbibliothek Wien
(Bibliotheks- und Archivwesen der Universität Wien)
 

Rudolf IV. der Stifter verfügte im Stiftsbrief der Universität Wien von 1365 ,das für die Universität eine Bibliothek einzurichten ist.
Mit ihrem Bestand (Stand 2010) von knapp 6,9  Mio. Büchern (davon 2,6 Mio. in der Hauptbibliothek), rund 10.100  laufend gehaltenen Zeitschriften, über 1.100  Datenbanken und über 44.300 Online-Zeitschriften ist die Universitätsbibliothek Wien das wissenschaftliche Informationszentrum für die Angehörigen der Universität Wien und für die allgemeine Öffentlichkeit. Täglich werden im Online-Katalog  knapp 38.000 Suchanfragen registriert und im Schnitt 10.700 Bücher pro Tag entlehnt und verlängert.
Der Sammlungs- und Versorgungsauftrag der UB Wien erstreckt sich auf alle an der Universität Wien vertretenen Fachbereiche. Es handelt sich also um eine Universalbibliothek, die alle Wissensgebiete mit Ausnahme der Humanmedizin, der Veterinärmedizin und technischer Studienrichtungen abdeckt.
Die UB Wien ist ein funktional einschichtiges Bibliothekssystem mit einer Hauptbibliothek und 38 Fachbereichsbibliotheken. Zentrale Services übernehmen Kernfunktionen für alle Bereiche.
Seit 2004 bildet die UB Wien gemeinsam mit dem Archiv der Universität Wien die Dienstleistungseinrichtung (DLE) Bibliotheks- und Archivwesen.
Die DLE ist in Person der Leiterin im Beirat des Verlags Vienna University Press vertreten.
Eine Stabsstelle der DLE ist verantwortlich für die systematische Erfassung und Präsentation aller Sammlungen und Einrichtungen, die zu Lehr- und Forschungszwecken an den verschiedenen Instituten und Departments der Universität Wien untergebracht sind.
An der DLE Bibliotheks- und Archivwesen sind folgende Services verankert: Die Forschungsdokumentation der Universität Wien; ein Digital Asset Management System mit Langzeitarchivierungsfunktion, genannt PHAIDRA (Permanent Hosting, Archiving and Indexing of Digital Resources and Assets); eine Arbeitsgruppe zu Open Access, ein Team Bibliometrie sowie eine Arbeitsgruppe Szientometrie. Besonders bedeutsam ist eine Stabsstelle für Innovationsmanagement, die internationale Entwicklungen beobachtet und auswertet, Ideen von MitarbeiterInnen systematisch sammelt und Maßnahmen setzt, Neues in den Regelbetrieb zu implementieren.

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Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien

 

Die 2004 errichtete Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien ist die größte medizinische Fachbibliothek in Österreich. Mit  4000 elektronischen Zeitschriften und 13900 elektronischen Büchern und e-Ressourcen  liegt der Schwerpunkt der Literaturversorgung auf digitalen Medien; die Zahl der Downloads von Zeitschriftenbeiträgen und Buchkapiteln liegt deutlich über einer Million pro Jahr. Darüber hinaus hält die Universitätsbibliothek auch ein bedeutendes Angebot  von 740.000 gedruckten Büchern und Zeitschriftenbänden an den drei Standorten Hauptbibliothek im Allgemeinen Krankenhaus (Universitätskliniken) sowie den Zweigbibliotheken für Zahnmedizin bzw. Geschichte der Medizin bereit. An letzterem Standort befinden sich auch die historisch besonders wertvollen Bestände,  insbesondere die Josephinische Bibliothek, die mit den Sammlungen der Medizinischen Universität Wien deren kulturelles Erbe bilden.

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Universitätsbibliothek der Technischen Universität Wien

Die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Wien ist eine technisch-naturwissenschaftliche Spezialbibliothek und gleichzeitig zentraler Dienstleister für die Fachbereiche der TU Wien. Ihre Aufgabe ist die Versorgung der Mitarbeitenden und Studierenden der Hochschule mit einer umfassenden Sammlung an Fachliteratur in gedruckter und elektronischer Form sowie mit adäquaten Informationsangeboten zur bestmöglichen Unterstützung von Forschung und Lehre. Darüber hinaus agiert die Universitätsbibliothek als öffentliche Bibliothek für das interessierte Fachpublikum.
Die Sammlung vereint 1,3 Mio. Bände Fachliteratur und Lehrbücher, sowie eine laufend erweiterte Auswahl aktueller Fachzeitschriften, Datenbanken und eine rasch wachsende Zahl an sonstigen online-Angeboten.

Die Universitätsbibliothek ist ein zentraler Lernort für die TU Wien. Daher werden besondere Schwerpunkte im Angebot von Schulungsangeboten gesetzt, die der Vermittlung von umfassenden Kenntnissen der Informations- und Medienkompetenz dienen.

 

Universitätsbibliothek der Universität für Bodenkultur Wien

Die UB BOKU wurde im Jahr 1872 gegründet.
Mehr als 500.000 Bücher stehen neben dem umfangreichen Angebot an elektronischen Ressourcen zur Verfügung. Wesentliche Sammelgebiete sind Naturwissenschaften, Land- und Forstwirtschaft, Kulturtechnik, Wasser- und Abfallwirtschaft, Umweltwissenschaften, Naturgefahren, Lebensmittel- und Biotechnologie, Wirtschaftswissenschaften, Raum- und Landschaftsplanung sowie Materialwissenschaften.
Die UB BOKU besteht aus der Hauptbibliothek, 4 Fachbibliotheken und 35 Institutsbibliotheken. Seit 2008 liegt das Universitätsarchiv im Verantwortungsbereich der Bibliothek.

Besonderen Stellenwert nimmt die Vermittlung von Informationskompetenz ein:  Neben zwei Lehrveranstaltungen mit E-Learning Modulen bietet die Bibliothek auch Workshops zu speziellen Fragestellungen wie zum Beispiel zu Zitatverwaltungsprogrammen an. Führungen und Schulungen werden in deutscher und englischer Sprache sowie in Gebärdensprache abgehalten.
Die UB BOKU ist auch ein beliebter Veranstaltungsort für Ausstellungen und Lesungen.

 

Universitätsbibliothek der Veterinärmedizinischen Universität Wien

Die Universitätsbibliothek der Veterinärmedizinischen Universität Wien besteht seit 1777 und besitzt derzeit einen Bestand von ca. 220.000 Bänden und über 500 laufende Zeitschriften, die im Hauptgebäude,  auf Klinik- und Institutsbibliotheken aufgestellt sind. An die Universitätsbibliothek angeschlossen ist auch das Archiv der Universität.
Das Angebot an elektronischen Medien umfasst ein breites Spektrum an elektronischen Zeitschriften und lizenzierten Datenbanken. Der Sammelschwerpunkt liegt neben der Veterinärmedizin auch in den Bereichen Biomedizin, Biotechnologie und Lebensmittelsicherheit.
Neben der Literaturversorgung von ca. 2300 Studierenden und mehr als 1.000 MitarbeiterInnen am Campus und im Tierspital ist die Universitätsbibliothek auch Ansprechpartner für niedergelassene TierärztInnen in ganz Österreich. Pro Jahr verzeichnet die Universitätsbibliothek rund 30.000 Ausleihen und 90.000 Bibliotheksbesuche.
Aufgrund der steigenden Nutzung elektronischer Medien wird der Ausbau der Digitalen Bibliothek stetig vorangetrieben. Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt ist die Vermittlung von Informationskompetenzen.

 

Universitätsbibliotheken der Wirtschaftsuniversität Wien

Im Jahre 1898 wurde die Exportakademie des k. k. österreichischen Handelsmuseums, die Vorgängerin der heutigen WU, gegründet und eine eigene Bibliothek errichtet.
Der Bibliotheksbestand umfasst derzeit über 800.000 gedruckte Werke, mehr als 10.000 elektronische Bücher, 2.250 gedruckte Zeitschriften, über 9.000 lizenzierte elektronische Zeitschriften und 95 Datenbanken. Damit ist die Bibliothek der WU die größte wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek in Österreich und eine der größten im deutschsprachigen Raum.

Die Sammlungsschwerpunkte sind: Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Rechtswissenschaften (besonders Wirtschaftsrecht), Wirtschaftsinformatik, Statistik und Mathematik, Wirtschaftsgeographie und Wirtschaftsgeschichte, Soziologie und Wirtschaftspädagogik.
Neben der Verlagsliteratur wird auch die einschlägige wissenschaftliche graue Literatur (WU-interne, österreichische und eine Auswahl an internationalen Working Papers) systematisch gesammelt und zugänglich gemacht. Publikationen der internationalen Organisationen, insbesondere der OECD, der World Bank und der Asian Development Bank werden regelmäßig als gedruckte und elektronische Werke erworben.

Das Bibliothekssystem wird derzeit von einer Hauptbibliothek mit 65 Institutsbibliotheken zu einem einschichtigen Bibliothekssystem mit 4 Spezialbibliotheken umgebildet. Es werden die Spezialbibliotheken Wirtschaft, Recht, Sozioökonomie und fremdsprachige Wirtschaftskommunikation eingerichtet.
Die WU-Bibliothek betreibt das Institutional Repository ePub und verfügt über einen Serviceschwerpunkt zur Vermittlung von Informationskompetenz im wirtschaftswissenschaftlichen und rechtlichen Bereich für wissenschaftliches Personal und Studierende.

 

Universitätsbibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien

Als eine der größten Kunstbibliotheken der Republik Österreich blickt die Universitätsbibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien auf eine lange Geschichte bis ins 18. Jahrhundert zurück. Sie bewahrt bibliophile Schätze der Vergangenheit und ist eine zukunftsorientierte Serviceeinrichtung der modernen Informationsgesellschaft.
Die Universitätsbibliothek unterstützt Lehre, Forschung und Studium durch die Bereitstellung von Literatur und die Förderung von Informationskompetenz.
Die Hauptsammelgebiete umfassen bildende Kunst, Kunstgeschichte, zeitgenössische Kunst und Architektur.

 

Universitätsbibliothek der Universität für angewandte Kunst Wien

Die Bibliothek wurde 1900 errichtet.
Der Bestand der Bibliothek umfasst (Stand Ende 2013) ca. 130.000 Monografien, 400 laufende Print- und 950 Online-Zeitschriften, 24 Online-Datenbanken, eine Mediathek mit rund 9.500 DVDs und Videobändern, eine Künstlerschallplatten-Sammlung sowie die Sondersammlungen Künstlerbücher, Surrealismus-Quellenliteratur, Japanische Holzschnittbücher, Vorlageblätter, Clemens Holzmeister Teilnachlass, historische Fotografien und Diapositive.
Die Bibliothek ist eine allgemein (öffentlich) zugängliche Spezialbibliothek. Der Gesamtbestand ist über supA [Suchportal Angewandte] recherchierbar und zum überwiegenden Teil entlehnbar.
Die Bibliothek ist die zentrale Informationseinrichtung der Universität. Ihre Angebote und Services orientieren sich am Bedarf ihrer Benutzerinnen und Benutzer sowie an den Zielen und Studienangeboten der Universität. Sammelschwerpunkte bilden Kunst, Architektur und Design des 20. und 21. Jahrhunderts; Kunst-, Architektur-, - Medientheorie; Österreichische Kunst und Architektur; Mode und Kostüm; Frauenspezifische und feministische Literatur; Videokunst und Film; Konservierung und Restaurierung.

 

Universitätsbibliothek der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Die Bibliothek wurde 1909 gegründet. Ihr Bestand umfasst ca. 250.000 Informationsträger (ca. 50 % Noten,  40 % Bücher und Zeitschriften, 10 % Non-Book-Materials), der allgemein zugänglich und größtenteils entlehnbar ist.
Sammelschwerpunkte sind Musik, Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Schauspiel und Regie, Film und Fernsehen sowie Kulturmanagement.

Die UB ist in eine Hauptbibliothek und 15 Institutsbibliotheken untergliedert.
Spezialbereiche sind die Nachlässe von Bruno Walter, Isolde Ahlgrimm und Franz Samohyl.

 

Österreichische Nationalbibliothek

Die Anfänge der Habsburgischen Büchersammlungen lassen sich bis in ausgehende 14. Jh. zurückverfolgen. 1575 bestellte Kaiser Maximilian II. Hugo Blotius zum ersten offiziellen Praefecten der kaiserlichen Bibliothek. 1920 übernahm die Nationalbibliothek das reiche Erbe der kaiserlichen Hofbibliothek (Handschriften, Inkunabeln und alten Drucken, Karten, Globen, Papyri, Bilddokumente u.a.). Den Namen „Österreichische Nationalbibliothek“ führt sie erst ab 1945.
Der Bestand am 31.12.2013 umfasst  9.808.728 Dokumente, darunter 3,76 Mio. Druckschriften. Jährlich besuchen etwa 500.000 BesucherInnen die Bibliothek (inkl. der musealen Einrichtungen), rund die Hälfte davon die Lesesäle, wo jährlich etwa ½ Million (analoge) Dokumente benützt werden.
Die Österreichische Nationalbibliothek ist auf der Grundlage der gesetzlichen  Pflichtablieferung zentrale Archivbibliothek für alle österreichischen Erscheinungen, inklusive der elektronischer Medien. Seit 2009 sammelt sie basierend auf dem novellierten Mediengesetztes auch österreichische Web-Publikationen. Zusätzliche Sammelschwerpunkte sind Auslandsaustriaca, Fachliteratur zu den acht Sondersammlungen sowie geisteswissenschaftliche Literatur generell.

Die ÖNB besitzt neben der modernen Bibliothek acht Sondersammlungen und vier angeschlossenen Museen:
• Sammlung von Handschriften und Alten Drucken
• Kartensammlung und Globenmuseum
• Musiksammlung
• Bildarchiv und Grafiksammlung
• Papyrussammlung und Papyrusmuseum
• Literaturarchiv (ab 2015 mit dem Literaturmuseum)
• Sammlung für Plansprachen und Esperantomuseum
• Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes

Zu den Spezialbereichen der ÖNB zählen weiters die Ausbildungsabteilung, das Institut für Restaurierung sowie das öffentlich zugängliche Archiv.
Seit über 10 Jahren arebietet die ÖNB intensiv an der Digitalisierung großer Teile ihrer Bestände : u.a. des gesamten urheberrechtfreier Druckschriftenbestandes,  (in Kooperation mit der mit Fa. Google), der historische Zeitungen (Projekt ANNO)weiters von Plakaten, Bilddokumenten, Papyri u.a.m..
Weitere Schwerpunkte bildet die Langzeitarchivierung elektronischer Medien (inklusive dem „Webarchiv“) sowie die Mitarbeit an EU-Projekten (Schwerpunkt: EUROPEANA).

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Oberösterreich


Universitätsbibliothek  der Johannes Kepler Universität Linz

Seit ihrer Gründung im Jahr 1965 ist der Bestand der Bibliothek der JKU im Lauf der Jahre auf über 1 Million Bücher angewachsen. Dazu kommen derzeit 1.100 abonnierte Print-Zeitschriften, mehr als 22.300 eJournals, 20.100 eBooks und ein großes Angebot an wissenschaftlichen Datenbanken.
Den Grundstock für die Universitätsbibliothek  bildete der wissenschaftliche Teil des Buchbestandes des Linzer Amerika-Hauses, der sogenannten „Kennedy-Bibliothek“.
Der Sammelschwerpunkt der Universitätsbibliothek Linz liegt auf den an der JKU gelehrten Studienrichtungen Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften und Naturwissenschaften und Technik mit  Schwerpunkt  Mechatronik und Kunststofftechnik.
Als Sondersammlung ist der Bestand der ehemaligen Studienbibliothek der Arbeiterkammer für OÖ zu erwähnen, der 1997 der Universitätsbibliothek gestiftet wurde und laufend aktualisiert wird.
Die Universitätsbibliothek besteht aus der Hauptbibliothek, der Fakultätsbibliothek für Rechtswissenschaften „Bibliothek Juridicum“ und weiteren 10 Fachbibliotheken.

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Universitätsbibliothek der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz

Über 60.000 Bücher und eine Mediathek machen die Universitätsbibliothek zu einem attraktiven Kommunikations-, Lern- und Arbeitsraum mit PC-Arbeitsplätzen, Online-Katalog-Recherche-Möglichkeiten sowie Kopier-, Druck- und Reproduktionshilfsmitteln. Ein umfassendes Angebot von ca. 200 laufenden Zeitschriftenabos – die zum Großteil im Lesesaal zur Verfügung stehen – ermöglicht einen weit gefächerten Überblick über aktuelle Tendenzen in Wissenschaft, Kunst, Kultur und Gesellschaft. Tages- und Wochenzeitungen stehen für aktuellste Informationen zur Verfügung.

Die Sammlungspolitik orientiert sich an den Studienmöglichkeiten der Kunstuniversität und legt den zeitlichen Schwerpunkt auf Kunst- und Kulturproduktion des 20. und 21. Jahrhunderts. Bildende Kunst, angewandte Kunst, Medienkunst, (Industrial) Design, Architektur Medientheorie, Kunstgeschichte, Cultural Studies, Gender Studies und Kunstvermittlung zählen daher zu den Schwerpunkten bei den Neuanschaffungen.

 



Salzburg

Universitätsbibliothek der Universität Salzburg

Die offizielle Gründung der Bibliothek erfolgte 1619 durch eine Stiftung des Salzburger Domkapitels noch vor der Gründung der Universität, die 1622 erfolgte.  Mit der Säkularisierung des Erzbistums Salzburg 1803 und der Auflösung der Benediktineruniversität 1810 verlor sie den Status einer Universitätsbibliothek, blieb jedoch als ›Studienbibliothek‹ weiter bestehen. Im Jahr 1962 wurde sie mit der Wiedererrichtung der Universität erneut zur Universitätsbibliothek.
Die Universität Salzburg ist keine zentrale Campusuniversität, sondern ist über die gesamte (Alt)Stadt Salzburg auf viele Standorte verteilt. Die Hauptbibliothek inmitten der Altstadt bildet als Magazinsbibliothek die Zentrale der Universitätsbibliothek mit thematisch breit gefächerten Medienbeständen. Die Fakultäts-, Fach- und Fachbereichsbibliotheken an den verschiedenen Standorten sind Freihandbibliotheken mit einem großen Angebot an spezieller Fachliteratur. Die Bibliotheks- bzw. Medienbestände an diesen Standorten werden als Teile einer Universitätsbibliothek verwaltet. Das Universitätsarchiv wurde 2004 der Bibliothek in die Universitätsbibliothek eingegliedert.
Im Jahr 2015 bietet die Universitätsbibliothek Salzburg an der Hauptbibliothek, den Fakultäts-, Fach- und Fachbereichsbibliotheken über 2,5 Mio. Medien sowie professionelles Informations- und Bibliotheksservice für Forschende, Lehrende, Studierende und die fachinteressierte Öffentlichkeit an. Die Literatur-Recherche wurde für die Nutzerinnen und Nutzer seit 2014 durch die Suchmaschine UBsearch weiter verbessert und ist damit noch komfortabler und effektiver.
Die Universitätsbibliothek Salzburg gehört zu den fünf österreichischen Ausbildungsbibliotheken, die neben dem Interuniversitären Universitätslehrgang Library and Information Studies (MSc) auch die Lehre zur/zum Archiv-, Bibliotheks- und Informationsassistentin/-en anbietet. Fachliche Weiterbildung wird gefördert, denn digitale Medien erfordern professionelle Informationsvermittlung und aktuelle Kenntnisse über die neuesten Informations- und Kommunikationstechnologien.

Die Universitätsbibliothek unterstützt die Universität Salzburg dabei, den freien Zugang zu Ergebnissen wissenschaftlicher Arbeit und Objekten des kulturellen Erbes im Internet für NutzerInnen ohne finanzielle, technische oder rechtliche Barrieren durch das Open Access-Publizieren zugänglich und nutzbar zu machen.

 

Universitätsbibliothek der Universität Mozarteum

Mit der im Jahre 1922 erfolgten Umgestaltung der Schule in ein staatliches Konservatorium offenbart sich zum ersten Mal die Notwendigkeit der Einrichtung einer ’Schulbibliothek’. Im Schuljahr 1924/25 wird vom damaligen Direktor des Konservatoriums Bernhard Paumgartner ein erster Anlauf genommen, aus Lehr-mittelbeiträgen und Spenden einen Grundstock an Musikalien aufzubauen. Mit der Aufstellung und Katalogisierung kann allerdings erst 1930, das somit als Gründungs-jahr der Bibliothek gelten darf, begonnen werden.

Heute umfasst der Gesamtbestand ca. 270.000 Medien (160.000 Noten, 100.000 Bücher, 10.000 AV-Medien sowie knapp 300 laufende Zeitschriften), die an den vier Standorten Hauptbibliothek, Carl-Orff-Institut, Musikpädagogik Innsbruck und Institut für Spielforschung zugänglich sind. Die Erwerbspolitik orientiert sich an dem an der Universität vertretenen Fächerspektrum Musik, Theater und Bildende Kunst. Besondere Erwähnung verdient der umfangreiche historische Bestand des Instituts für Spielforschung mit  wertvoller Spielliteratur und Spielgrafiken  aus vier Jahr-hunderten.

Die Bibliothek ist allgemein zugänglich. Ihr Angebot steht sowohl Universitäts-angehörigen wie auch der allgemeinen Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Besonderes Augenmerk gilt der Pflege von Partnerschaften und Kooperationen mit ausgewählten Bildungseinrichtungen unter dem Aspekt der Informationskompetenz.

 



Tirol

Universitäts- und Landesbibliothek Tirol

Die Universitätsbibliothek Innsbruck wurde 1745 errichtet und 2007 in Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (ULBT) umbenannt. Sie serviciert nicht nur die Universität Innsbruck sondern auch die Medizinische Universität Innsbruck.
Der Bestand an gedruckten Medien beträgt ca. 3,5 Millionen Bände und die ULBT hat in den letzten Jahren ihr elektronisches Angebot kontinuierlich verbessert und ausgeweitet. Gerade die Nutzung der elektronischen Bestände wird durch die Implementierung der Suchmaschine PRIMO für die BenützerInnen wesentlich erleichtert.
Neben der Beschaffung von Literatur und Informationsträgern für Lehre und Forschung der genannten Universitäten liegt ein besonderer Schwerpunkt bei der Sammlung von Literatur aus und über Tirol.
In ihrer Funktion als Landesbibliothek steht sie allen Tirolerinnen und Tirolern zur Verfügung und bemüht sich in hohem Maße um die Zusammenarbeit mit den öffentlichen Büchereien der Region und um gute Kontakte zu den Schulbibliotheken und den Bibliotheken des tertiären Bildungssektors.

 



Steiermark

Universitätsbibliothek Graz

Die Universitätsbibliothek Graz wurde im Jahr 1585 gegründet.
Derzeit umfasst die Bibliothek einen Bestand von rund 3,8 Mio Medieneinheiten bei einem jährlichen Zuwachs von etwa 50.000 gedruckten und elektronischen Werken. Die Anzahl der laufenden Zeitschriften beträgt ca. 16.000. Die Bibliothek versorgt 2400 Lehrende und Forschende, 30.000 Studierende und 2000 externe BenutzerInnen mit den von ihnen benötigten Informationen.

Entsprechend den Fakultäten an der Karl-Franzens-Universität Graz können folgende Sammelschwerpunkte angeführt werden: Geistes- und Naturwissenschaften, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und Theologie. Ein besonderer Sammelschwerpunkt sind Publikationen aus und über Südosteuropa.

Die Bibliothek besteht aus einer Hauptbibliothek, zwei Fakultätsbibliotheken (für Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie Theologie) und 10 Fachbibliotheken. Weiters verfügt die Bibliothek über eine eigene Mediathek und seit 2011 über ein dezentrales Zeitschriftendepot.

Die Universitätsbibliothek Graz besitzt eine Sammlung von über 2100 Handschriften und über 1100 Inkunabeln, eine Restaurierwerkstätte und eine Abteilung für Digitalisierung. Großes Augenmerk legt die Bibliothek auf die Vermittlung von Informationskompetenz und sie ist Standort des Universitätslehrganges „Library and Information Studies“.

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Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Graz

Die Bibliothek wurde im Jahr 2004 gemeinsam mit der Universität gegründet.
Sie betreut derzeit über 4000 Studierende der Medizin, Zahnmedizin und Pflegewissenschaft und über 200 Lehrende. Zusätzlich versorgt sie die wissenschaftlichen Mitarbeiter und die Ärzte der Universität mit relevanter Information.
Das 2004 eröffnete Bibliotheksgebäude befindet sich im Zentrum für Medizinische Grundlagenforschung. Die Infrastruktur der Bibliothek und des angeschlossenen Lernzentrums bietet 200 Leserplätze, 4 Seminar- und Gruppenarbeitsräume,
48 Internetarbeitsplätze, WLAN, Medienboxen und Scanner/Kopierer/Drucker.
Das Literaturangebot umfasst über 500 gedruckte Zeitschriftenabos, über
3000 E-Journals, 11 Datenbanken, 50.000 Bücher und 75.000 gedruckte Zeitschriftenbände. Etwa 900 medizinische E-Books sind online im Volltext verfügbar.
Aktuelle Arbeitsschwerpunkte sind Schulungen in Rahmen der internen Weiterbildung und des Curriculums sowie die Hybridbibliothek.

Universitätsbibliothek der Technischen Universität Graz

Die Universitätsbibliothek existiert seit dem Jahr 1889 als eigene Einrichtung, davor war sie Teil der Bibliothek des 1811 von Erzherzog Johann gegründeten Joanneums.
Der Bestand beträgt etwa 700.000 Bände, 1.600 laufende Zeitschriften, 40.000 Normen und 1,4 Millionen österreichische und deutsche Patentblätter. Dieser verteilt sich auf die Hauptbibliothek, drei Fachbibliotheken und etwa 80 Institutsaufstellungen. Die digitale Bibliothek bietet rund 180 Millionen Literaturstellen, 4.500 lizensierte e-Journals und rund 10.000 e-Books an.
Neben Wissenschaftern und Studierenden der eigenen Universität nutzen auch Firmen, Ingenieurbüros und Fachhochschüler das Dienstleistungsangebot.
Die Sammelschwerpunkte entsprechen dem technisch-naturwissenschaftlichen Fächerkanon der TU Graz. Der seit 2005 an der Bibliothek angesiedelte Verlag der TU Graz gibt jährlich etwa 40 Publikationen heraus. Die Open Access Zeitschrift JUCS (Journal of Universal Computer Science) wird kooperativ mit dem Institut für Informationssysteme und Computer Medien u.a. erstellt.
Das Archiv der Universität ist seit Anfang 2011 der Bibliothek angegliedert.

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austrialexikon.at

 

Universitätsbibliothek der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz

Die Bibliothek wurde 1979 errichtet. Der Bestand umfasst 270.000 Informationsträger mit einer Nutzung von ca. 55.000 Entlehnungen durch ca. 2.800 aktive LeserInnen pro Jahr. Die Sammelschwerpunkte sind Musik, Musikwissenschaft und darstellende Kunst.
Die UB ist in die Hauptbibliothek, ihre Zweigstellenbibliothek in Oberschützen und die an den Instituten bereitgestellten Bestände gegliedert. Seit 2010 ist die UB  Abteilung der Organisationseinheit Universitätsbibliothek, -archiv und Musikinstrumentensammlung (UBam).
Die UB kooperiert mit dem der UBam angehörenden Universitätsarchiv und der Musikinstrumentensammlung. Die UB beherbergt Rara- oder Sondersammlungen; diese weisen einen Bestand von rund 10.000 wertvollen Werken auf. Darunter befinden sich Musikautographen, Musikhandschriften, Briefe, Musikalienerst- und frühdrucke (17. - 19. Jh.), Musica theoretica vor 1900, Faksimileausgaben, Photos.
Im Rahmen einer Kooperation des Landes Steiermark mit der Kunstuniversität Graz übernimmt seit Anfang 2014 die UB der KUG die Bibliotheksbestände des Johann-Josef-Fuxkonservatoriums als Dauerleihgabe.
Zu den Aufgaben der UB gehört auch die Koordination mit der Universitätsleitung in Fragen des Digital Asset Managements und der Einrichtung eines Hochschulschriftenservers.

 

Universitätsbibliothek der Montanuniversität Leoben

Die Universitätsbibliothek der Montanuniversität Leoben besteht seit dem Jahr 1849. Im Bestand sind etwa 270.000 Bücher und über 600 laufend abonnierte Zeitschriften. Die UB-Leoben ist eine öffentliche Bibliothek - Hauptbenutzer sind jedoch die 3000 Studierenden und 700 Lehrenden der Montanuni.
Die 10 Studienrichtungen umfassen naturwissenschaftlich/technische Spezialgebiete der Geowissenschaften, Umweltschutz, Kunststofftechnik, Materialwissenschaften, Metallurgie, Rohstoffwesen, Erdölwissenschaften, Maschinenbau, Industrielogistik und Energietechnik. Neben diesen Sammlungsschwerpunkten beherbergt die UB-Leoben auch eine umfangreiche Sammlung von geologischen und Gruben-Karten. Eingegliedert sind das Universitätsarchiv und eine wissenschaftshistorische Realiensammlung (e. g. Mess- instrumente). Die UB betreut 4 Standorte als öffentliche Bibliotheken (3 Fachbibliotheken) und 30 Institutsbibliotheken.
Neue Herausforderungen sind die Etablierung einer Suchmaschinentechnologie mit über 90 Millionen wissenschaftlichen Einträgen und der Aufbau eines universitären Repositoriums (e. g. Online-Dissertationen) mit Langzeitarchivierung.

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Kärnten

Universitätsbibliothek der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt / Celovec

Die Universitätsbibliothek der Alpen Adria-Universität ist die größte öffentliche Bibliothek Kärntens. Sie stellt allen Interessierten die grundlegende und aktuelle wissenschaftliche Literatur im Rahmen des Studienangebotes der AAU in Form einer Präsenzbibliothek in vier Lesesälen frei zugänglich zur Verfügung. Darüber hinaus weist die Bibliothek in ihren Magazinen ein großes Kontingent an Literatur zu externen Wissenschaften, übersetzter Weltliteratur und Sonderbeständen auf. Der Zugang diverser elektronischer Medien wird konsequent ausgebaut. Seit Jänner 2011 kann an der UB der einzigartige Service einer 24h-Bibliothek in Anspruch genommen werden: Rund um die Uhr wird die Nutzung von Literatur und Medien in allen öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten der Bibliothek ermöglicht.  

Als wichtige Forschungsstätte an der UB erweist sich die Karl Popper-Sammlung,  deren Kernstück die gesamten Nachlassmaterialien des Philosophen umfasst. Der Sammlung ist die Verwaltung der Copyright-Agenden durch ein eigenes Büro angegliedert. Disloziert sind die Literaturbestände der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung IFF Klagenfurt und IFF Wien, sowie die Spezialbibliothek des Robert-Musil-Instituts für Literaturforschung / Kärntner Literaturarchiv, die von der UB-Klagenfurt betreut werden.